Spielstätten

Von den absoluten Anfängen auf der Deutschherrnwiese an der schönen Pegnitz im Herzen Nürnbergs, über das Stadion in Zerzabelshof, bis hin zum heutigen Grundig Stadion blickt der 1.FC Nürnberg auf 9 unterschiedliche Spielorte zurück.

Die Deutscherrnwiese: Um 1900 herum wurden die Torpfosten und Eckstangen noch selbst mitgebracht. Da die „Wiese“ nicht umzäunt war durfte man keinen Eintritt verlangen, es musste eine andere Location her.

Die Ziegelgasse: Es wurde ein ca. 10.000 Quadratmeter großes Sportfeld im Stadtteil Steinbühl gepachtet. Regelmäßiger Spielbetrieb herrschte ab dem Jahr 1905.

Schweinau: Um den Zuschauerandrang gerecht zu werden musste um 1908 ein größerer Platz her, welcher in Schweinau gefunden wurde.

Zerzabelshof: Aufgrund der Tatsache das der Fürther Lokalrivale das modernste Stadion Deutschlands besaß waren die Verantwortlichen des FCN in der Pflicht erneut eine größere Spielstätte zu finden, hinzu kam auch daß immer mehr Zuschauer zu den Spielen kamen. Das neue Stadion in Zerzabelshof wurde bis 1926 „Zug um Zug“ auf 25.000 Zuschauer erweitert.

Valznerweiher: Das Stadion im Zabo wurde verkauft und mit dessen Erlös wurde 1965 das Gelände am Valznerweiher erworben. Es entstand für damalige Verhältnisse ein Top Modernes Vereinsgelände welches im Oktober 1968 eingeweiht wurde.

1991 wurde das damalige Franken-Stadion mit einem Volksfest eingeweiht. Bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wird es für über 56 Millionen Euro weiter modernisiert, technisch aufgerüstet und bietet dann 44 308 Zuschauern Sitzplätze.

Das städtische Stadion wurde nach 1963 mehrfach renoviert, um den Anforderungen der Bundesliga gerecht zu werden. Auf die Erweiterung der Zuschauerplätze auf 56.500 folgte ab 1987 eine Generalsanierung und Renovierung. Letztlich wurde das städtische Stadion für 68,1 Millionen Mark umgebaut, die Zuschauerkapazität auf 53000 reduziert.

Anfang 2006 bekam das Stadion neben dem Zeppelinfeld den neuen Namen Easy-Credit-Stadion. Nürnberg gehört zu den zwölf WM-Austragungsorten bei der Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Unter anderem das Viertelfinalspiel zwischen Portugal und Holland fand im Easy Credit Stadion statt.

Im Februar 2013 erfolgte eine weitere Umbenennung. Das Stadion trägt nun den Namen Grundig Stadion. Ein nicht unerheblicher Teil der Fans fordert den Namen "Max Morlock Stadion"